Life Cycle Management

Ein technisches Produkt durchläuft verschiedene Lebenszyklusphasen – von der Produktidee und Entwicklung, über die Produktion bis hin zur Nutzung. Beim Life Cycle Management befasst man sich mit der ganzheitlichen, unternehmensweiten Verwaltung und Steuerung all dieser Produktdaten und Prozesse. Die Prozesse, Methoden und Werkzeuge des LCM dienen u.a. der Sicherung der Qualität und ermöglichen es Unternehmen, Produktinformationen in der richtigen Zeit, Qualität und Reihenfolge sowie dem richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.

Ohne Konfigurationsmanagement ist Life Cycle Management nicht möglich

Das Konfigurationsmanagement umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die sich mit der Spezifikation eines Produkts befassen. Es bildet damit die Verbindung zwischen dem Produktportfolio und dem Projektportfolio. Um verständliche und vollständige Daten und Informationen über den derzeitigen Status von Prozessen zu erhalten oder einen Überblick über die funktionale Konfiguration des Produktes zu behalten, benötigt man ein funktionierendes Konfigurationsmanagement. Als Managementdisziplin beinhaltet es außerdem die Kostenüberwachung sowie die Kontrolle und Überwachung der Vorgänge und Prozesse. Das Konfigurationsmanagement ermöglicht die Abstimmung der Anforderungen, der Dokumentation, der Standards sowie der Änderungsdaten.

Change Management als Bindeglied

Technische Änderungen gehören zu den wichtigsten Prozessen im Produktlebenszyklus. Produkte erfahren nicht nur im Laufe ihrer Entwicklung, sondern auch in ihrem weiteren Lebenszyklus eine Vielzahl von Änderungen. Dies geschieht meist, um Produkte oder Systeme sicherer, komfortabler oder effizienter zu machen und diese kostengünstiger herstellen zu können. Ziel des Change Management ist es, Änderungen an Produkten, Vorgängen oder Systemen zu kommunizieren, ihre Teilhabe zu ermöglichen und Systeme oder Mitarbeiter auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten.

Produktkennzeichnung als branchenspezifische Herausforderung

Gerade in der Produktkennzeichnung müssen sich viele Branchen Änderungen der Standards und Normen stellen. Diese sollen gewährleisten, dass Produkte innerhalb der Liefer- und Produktionsketten jederzeit zugeordnet und gefunden werden können. Für solche Prozesse müssen Systeme angepasst und Mitarbeiter geschult werden.

UDI – Produktkennzeichnung für die Medizintechnikbranche

Im Bereich Medizintechnik, wurde im Jahr 2013 die verbindliche FDA Richtlinie UDI (Unique Device Identification) eingeführt. Durch das UDI-System können Medizinprodukte mit einem weltweit überschneidungsfreien, maschinenlesbaren Kennzeichen (z.B. Barcode) versehen werden. Dieser Code ist der Schlüssel zu einer Datenbank, der detaillierte Informationen zum Produkt liefert und verwaltet. Die Europäische UDI Regelung zur Kennzeichnung und Registrierung von Medizinprodukten muss ähnlich der bereits geltenden FDA-Vorgaben zur Unique Device Identification (UDI) von Unternehmen umgesetzt werden.

Übersicht der Prozesse, die von uns im Leistungsbaustein Life Cycle Management angeboten werden:

Change Management / Änderungswesen

Konfigurationsmanagement

UDI

Datenmanagement

AIT

Normen und Prozessanpassungen

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