t(ea) talk

Agile Produktentwicklung: Hilfreicher Austausch und neue Erkenntnisse beim t(ea) talk

Die Produktentwicklung, besonders im sicherheitskritischen Bereich, stellt interne Projetteams immer wieder vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen nutzen bereits erfolgreich agile Entwicklungsmethoden um effizienter und flexibler arbeiten zu können. Warum also nicht von den Erfahrungen und Erkenntnissen Anderer profitieren? Diese Idee gefiel auch den rund 15 ­TeilnehmerInnen des erstmalig sattgefundenen t(ea) talk in Kiel. Der Austausch untereinander stand am 15.11.2018 also für die VertreterInnen aus dem maritimen Bereich, der Medizin-, Nachrichten-, Bahn-, Wehr- und Signaltechnik im Fokus. Der Morgen begann jedoch mit einem spannenden Kurzvortrag von Axel Giernas (ZÖLLNER System GmbH), der von der Implementierung einer SCRUM basierten Entwicklungsmethode bei sich im Unternehmen berichtete.

„Wer selbst nicht brennt, kann andere nicht entflammen.“

Neben wertvollen operativen Tipps wie z.B. eine agile Methode besser nicht während eines laufenden Großprojekts einzuführen oder künftig agile Coaches für den eigenen internen Bedarf ausbilden zu lassen, gab Axel Giernas auch zu bedenken, dass die Sozialkompetenz und die Harmonie im Team eine große Rolle spielen. So ist es durchaus sinnvoll die Zusammenstellung des Projektteams zu überdenken und neu zu ordnen um ein ausgewogenes, funktionierendes Team zu formen. Zusätzlich sei oft ein Umdenken der Führungsebene notwendig, denn in agilen Entwicklungsmethoden steht nicht immer ein klares Budget und eine definierte Projektlaufzeit im Fokus.

Moderne Produktentwicklung mit GitLab und Slack

Ein konkretes „Tool“ zur Planung, Verfolgung und Verwaltung von Softwareentwicklungsprojekten stellte Test-Experte Michael Völker den wissbegierigen Zuhörern und Zuhörerinnen vor. Besonders für etwas kleinere Projekte ist GitLab eine hilfreiche Anwendung, die in Kombination mit Slack eine schnelle Kommunikation auch via Smartphone darstellt. GitLab bietet zudem diverse Management und Bug-Tracking-Funktionalitäten sowie mit GitLab CI ein System zur kontinuierlichen Integration.

Agiles Netzwerken – persönlich und direkt

Bereits während der Vorträge und auch besonders danach tauschten sich die TeilnehmerInnen und Referenten angeregt über ihre Erfahrungen aber auch Herausforderungen in der Produktentwicklung aus und waren sich einig, dass der t(ea) talk gerne wiederholt werden darf. Damit das Warten bis dahin nicht all zu lang wird steht auch schon die nächste SCOPE Engineering test.it Fachtagung in den Startlöchern (voraussichtlich April 2019).

Für weitere Informationen oder Themenvorschläge können sich Interessierte unter test.it@scope-engineering.de melden.

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